Gartenzwerg Geschichte

Zum ersten Mal in der Geschichte tauchen sie im 18. Jahrhundert auf. Damals wurden sie in Deutschland für die Verschönerung von großen Gärten verwendet. Schon wenig später interessierten sich auch normale Haushalte für die kleinen Figuren.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts breiteten sich die hübsch bemalten Gartenzwerge zunächst in den deutschsprachigen Ländern und schließlich in ganz Europa aus. Seitdem tauchen sie fortwährend immer wieder in der Geschichte auf.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde in Thüringen ein Unternehmen gegründet, das die Zwerge in großen Serien produzierte. Da möglichst viele Menschen von dem großen Boom profitieren wollten, wurden in der folgenden Zeit immer mehr Firmen gegründet, die in den Exportmarkt mit Gartenzwergen drängten. Einige Jahre später war jedoch der Bedarf größtenteils gesättigt, so dass es wieder etwas ruhiger wurde um die putzigen "Rotkäppchen".

In den 1960er Jahren genossen die Gartenzwerge nicht gerade ein gutes Ansehen. Sie galten als Wahrzeichen des Spießbürgertums. Viele Menschen verabscheuten die Figuren und sahen sie als unnötigen Kitsch an. Erst durch die teilweise etwas moderne Gestaltung der Zwerge gewannen sie wieder viele Freunde. Vermutungen zufolge befinden sich in den deutschen Vorgärten ungefähr 25 Millionen Zwerge.

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